Stadtratswahl Magdeburg 2014

Wahlprogramm für #MeinMD


10007376_301565489994348_431760154137353525_oAm 22.02.2014 habe ich mich als Stadtratskandidat für BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in Magdeburg aufstellen lassen und habe das Vertrauen der grünen Mitglieder in Magdeburg bekommen.

Ich trete zur Stadtratswahl in Magdeburg an. Am 25.05.2014 können mich die WählerInnen auf dem Wahlschein in Wahlbereich 2 (Neue Neustadt und Neustädter Feld) auf Listenplatz 2 wiederfinden. Ich bilde mit Renate Wähnelt das Spitzenduo in diesem Bereich.

In Anlehnung an meiner grünen Überzeugung und der Kommunalleitlinien der bündnisgrünen in Magdeburg, habe ich Themen noch einmal zusammengefasst, welche mir besonders am Herzen liegen. Ich werde mich für diese Punkte engagieren und will #MeinMD zu einem noch besseren Ort mit einer grandiosen Vielfältigkeit und grünem Herzen ausbauen.

Ich will mich besonders für die BürgerInnenbeteiligung und vorallem für die Beteiligung von Subkulturen an Stadtentwicklungsprozessen einsetzen. Denn, eine lebendige Kultur fördert die Inspirationskraft aller!

Subkulturen in Magdeburg stärken

Die freie Kulturszene gegenüber den etablierten Kulturangeboten sind als gleichwertig anzusehen, um damit eine kulturell differenzierte und moderne Szene möglich zu machen, die den inspirierenden Kern jeder Großstadt ausmacht.

Kulturförderung unter Einbindung von urbaner Subkultur und das Schaffen von Freieräumen für die Entfaltung dieser Kultur.

Die Erhöhung des Kulturetats, was durch Umschichtung von freiwerdenen Haushaltsmitteln (Energieeinspareffekte) der Stadt realisiert werden kann.

Die Jugend- und Alternativkultur dabei unterstützen, die Stadt als Entwicklungs- und Gestaltungsraum zu nutzen. Die Förderung ihrer eigenen Projekte, Initiativen, Subkultur und Trends dient der Bereicherung der Großstadt.

Erholungsbereiche in der Innenstadt und straßenbegleitendes Grün weiterentwickeln, sowie ein lückenloses Radverkehrsnetz zwischen den Stadtteilen und ins Umland ausbauen.

Beteiligung der BürgerInnen

10273213_301565539994343_2047795427060903123_oEine erweiterete BürgerInnenbeteiligung an Planungsprozessen und diese verbindlich in einem gesamtstädtischen Konzept verankern und politisch verabschieden. Dieses ist in Form von Leitlinien so auszurichten, dass die Mitwirkung verschiedener Akteursgruppen auf abgestimmten, verbindlichen Grundregeln basiert.

Unterstützung für eine barrierearme lebhafte Teilnahme an kommunalen Beteiligungsprozessen sowie die Stärkung von Stadtteilforen als fester Bestandteil von politischen Entscheidungsstrukturen auch durch Einsetzen von Online-Elemente.

Eine zentrale Vorhabenliste auf der Internetseite der Stadt, auf der sich BürgerInnen frühzeitig über geplante Vorhaben und Projekte informieren können.

BürgerInnenhaushalt: Die Einflussnahme der BürgerInnen auf die Gestaltung des städtischen Haushaltes durch eine barrierearme Abstimmung (Brief- und Internetabstimmung) stärken, indem Vorschläge von den BürgerInnen eingebracht und die unterschiedlichen Ausgaben und Sparmaßnahmen von den BürgerInnen bewertet werden können.

Vielfalt leben und Bildung stärken

Für eine inklusive Gesellschaft mit Gleichbehandlung, Gleichstellung und Anerkennung anderer sexueller Identitäten und Lebensgemeinschaften, u.a. die queere Szene in Magdeburg fördern.

Sich dafür einsetzen, dass ausgrenzende und fremdenfeindliche Handlungen, Symbole und Ausdrücke nicht geduldet werden!

Den Einsatz gut ausgebildeter SozialarbeiterInnen an den Schulen und in den Stadtteilen fördern, die außerdem frühzeitig das Abgleiten von Kindern und Jugendlichen in die rechte Szene zu verhindern wissen.

Wohnungsnahe Schulstandorte als ein Fundament grüner Bildungspolitik.

Den Ausbau und die Neugründung von inklusiven Gemeinschaftsschulen mit ganztägiger pädagogischer Betreuung in der Stadt.

Kinder-, Jugend- und SeniorInnenzentren zu Mehrgenerationenhäusern bzw. Familienzentren mit ausreichend Grün- und Spielflächen weiterentwickeln und ein lebendiges urbanes Umfeld schaffen, was das zusammenlebenden verschiedenster Generationen stärkt.

Die Ausländerbehörde Magdeburg entsprechend den Bedürfnissen von MigrantInnen in eine Willkommensbehörde umwandeln.

Magdeburg als Stadt der Bildung konsequent ausbauen und uns einer Reduzierung von Angeboten strikt entgegenstellen. Dies gilt insbesondere für die Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität und den Standort der Hochschule Magdeburg-Stendal, deren Entwicklungspotenziale auch in Zukunft gesichert werden müssen.

Für eine nachhaltige Energienutzung und Wirtschaft

Den Bezug von regenerativen Energien für alle kommunalen Einrichtungen unter Nutzung kommunaler Flächen zur Selbsterzeugung sicherstellen, z.Bsp. durch Solaranlagen.

Anschluss an die Fernwärme fördern und deren Möglichkeit des Einsatzes steigern.

Energiereinsparung ohne Einschränkung von Urbanität, den Fokus der BürgerInnen auf die Energieberatung der Verbraucherzentralen legen.

Effizienter Umgang mit Ressourcen für eine nachhaltige Wirtschaft (Prozessenergie, Wärmeenergie, Mobilitätsenergie).

Wirtschaftsförderung in die Hand der Stadt und diese Förderung stärker als bisher mit den umliegenden Landkreisen organisieren und diesen Wirtschaftsraum überregional mit einem eigenen Profil ausbauen.

In Anlehnung an das Kommunalprogramm des Kreisverbandes Magdeburg BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN